dieses Video.
Caschy - ich danke Dir für die "Leihgabe".
Meine Gedanken zu den verschiedensten Themen des Lebens - zum Lesen, zum Nachdenken, zum Anregen und sehr gerne auch zum Kommentieren
Der Gesang der Vögel hat mich begleitet, doch konnte ich sie nur hören. Und die kleinen Tiere des Waldes hatten sich gut versteckt oder waren gerade nicht in der Stimmung, fotografiert zu werden. Bei den zwei einzigen Vögeln, die ich hätte fotografieren können, hat meine Kamera versagt, die seit heute zwei Macken hat:
* Beim Heranzoomen eines Motivs schaltet sich die Kamera aus und fordert mich auf, die Batterien zu wechseln. Die Batterien habe ich gerade erst erneuert.
* Beim Einschalten der Kamera erscheint grundsätzlich das Fenster zum Einstellen von Datum und Uhrzeit.
Wer ahnt oder weiß, wie sich diese Fehler beheben lassen, der/die möge mich an seiner/ihrer Weisheit teilhaben lassen.
" Orsigna, den 12. März 2004
Mein lieber Folco,
Du weißt, wie ungern ich telefoniere und wie schwer es mir meine schwindenden Kräfte machen, selbst wenige Zeilen zu Papier zu bringen. Daher ist dies kein richtiger Brief, sondern ein "Telegramm" mit zwei, drei Punkten, die mir noch wichtig sind und die Du wissen sollst.
Ich bin entsetzlich schwach, aber heiter und gelassen. Ich liebe dieses Haus und rechne damit, bis zum Ende hier zu bleiben. Ich hoffe, Dich bald zu sehen, aber nur unter der Bedingung, dass Du mit Deiner Arbeit fertig geworden bist. Denn bist Du erst einmal hier, wird Dich (uns) alles andere vollkommen in Anspruch nehmen, besonders wenn Du Dich auf eine Idee einlässt, über die ich lange nachgedacht habe. Und zwar folgende: Wie wäre es, wenn wir zwei uns jeden Tag eine Stunde zusammensetzten und Du mich fragtest, was du schon immer fragen wolltest, und ich Dir frei von der Leber weg erzählte, was mir wichtig ist, von mir und meiner Familie, von der großen Reise des Lebens? Ein Austausch zwischen uns beiden, Vater und Sohn, so verschieden und einander doch so ähnlich, ein Testament, das Du dann zu einem Buch zusammenstellen könntest.
Beeil dich, denn ich glaube, mir bleibt nicht mehr viel Zeit. Sieh zu, wie Du es einrichten kannst, und ich werde mir Mühe geben, noch eine Weile zu leben, um dieses wunderschöne Projekt mit Dir zu verwirklichen, wenn Du Lust dazu hast.
Ich umarme Dich.
Dein Papa"
"Als der Journalist und Schriftsteller Tiziano Terzani spürt, dass er nicht mehr lange zu leben hat, setzt er sich noch einmal mit seinem Sohn Folco zusammen - um gemeinsam mit ihm zurückzublicken auf ein reiches Leben und um bewusst Abschied zu nehmen. Ein wunderbares Gespräch über das Wagnis der Freiheit, über Mut, Liebe, Krankheit und Trauer, über die Vergänglichkeit, Momente der Schönheit und darüber, wie man lernt loszulassen."
Am 7./8. Mai 2011 ist bzw. war in meiner Heimatstadt Wülfrath Mittelaltermarkt. Obwohl Solingen meine jetzige Heimatstadt ist, ist Wülfrath – die Stadt meiner Jugend – immer noch meine gefühlte Heimatstadt. Dort habe ich im wahrsten Sinne des Wortes die bisher schönste Zeit meines Lebens gelebt: die Jahre meiner Gymnasialzeit in Mettmann, sehr viel mit meinen ältesten Freunden (die immer noch in Wülfrath leben) unternommen, die weite Natur um Wülfrath herum (die sich erfreulicherweise und überraschenderweise bis heute erhalten hat) erkundet und genossen, kulturell und politisch gearbeitet, gekämpft und gefeiert. Trotz baulicher Veränderungen hat sich für mich die typische und vertraute Wülfrather Stimmung bis heute erhalten. Und sollte ich je noch einmal umziehen, so wäre es bestimmt Wülfrath. In einem meiner nächsten Einträge werde ich Euch dann Wülfrath mit Fotos aus meiner Sicht vorstellen.
Der Mittelaltermarkt fand dieses Jahr zum zweiten Mal in Wülfrath statt. Er geht über die ganze Innenstadt und ist auf vier miteinander verbundene Plätze verteilt. Das Wetter hat mit viel Sonnenschein zu vielen Besucher und einer gelösten Stimmung beigetragen.