Mozilla veröffentlicht Thunderbird 22.0 Beta
vor 10 Stunden
Meine Gedanken zu den verschiedensten Themen des Lebens - zum Lesen, zum Nachdenken, zum Anregen und sehr gerne auch zum Kommentieren
". . . Das war die eigentliche, die politisch gewollte Zielsetzung der Agenda 2010: den Druck auf die Löhne und auf die Menschen zu erhöhen. Hartz IV macht Angst, ist eine ständige Bedrohung für Erwerbslose und für Beschäftigte. Menschen, die nach vielen Arbeitsjahren ihren Arbeitsplatz verlieren, etwa weil der Betrieb geschlossen wird, bekommen dank Agenda 2010 meist gerade noch ein Jahr Arbeitslosengeld, dann rutschen sie ins Hartz-IV-System. Und wer sich weigert, jede auch noch so minder qualifizierte Arbeit anzunehmen, dem droht die Kürzung des ohnehin zu niedrigen Hartz-IV-Satzes. . ."Klare Worte, aus denen sich klare Schlussfolgerungen ergeben müssten. Doch dann muss ich feststellen, dass ver.di zwar in klaren Worten reden, aber keine klaren nachdrücklichen Taten folgen lassen kann oder vielleicht sogar will:
". . . Weil das anders werden muss, fordert ver.di seit vielen Jahren einen gesetzlichen Mindestlohn. Und weil es bald anders werden muss, wird ver.di sich auch im Bundestagswahlkampf zu Wort melden: für einen Kurswechsel am Arbeitsmarkt, für gute Arbeit zu fairen Löhnen."Wie - und das ist dann alles? Nur Worte, nur Theorie an die Politiker? Sind vielleicht zu viele Gewerkschaftsbosse zu sehr mit der Arbeitgeberseite verzahnt? Oder sind vielleicht auch zu viele Gewerkschaftsbosse in den Parteien, deren Politik sie im Grunde nicht nur in Worten verurteilen, sondern sogar bekämpfen sollten?