Spuren im Sand verwehen,
Spuren in der Seele bleiben.




Montag, 31. August 2009

Mein Lieblingsbaum


Fast täglich begegne ich diesem Baum ganz bei mir in der Nähe. Er ist mir ans Herz gewachsen und darum nenne ich ihn meinen Lieblingsbaum obwohl es noch sehr viele Bäume gibt, die ich sehr mag.

Wenn der Baum sprechen könnte, könnte er mir ganz bestimmt ganz viel erzählen - von der Geschichte meiner Heimatstadt Solingen, seiner Menschen, der Entstehung unseres Viertels und vom Leben im Allgemeinen und Besonderen.



Donnerstag, 27. August 2009

Mein Bankberater und ich


Wer fragt da gerade "Was braucht ein Hartz IV-Betroffener denn einen Bankberater?" Gerade mit diesem gesellschaftlich hoch angesehenen Status brauche ich einen Bank- und Anlageberater - wie soll ich denn sonst wissen, wohin mit meinem mühsam und heimlich erarbeiteten Schwarzgeld (das bleibt jetzt aber unter uns, nicht wahr?).

Doch habe ich nicht nur einen persönlichen Bank-, sondern auch einen persönlichen Öffentlichkeits-Referenten, den ich jetzt gerne zu Wort kommen lassen möchte.

Mittwoch, 26. August 2009

Ist Leben so einfach?

Mit Sicherheit ist Leben nicht immer so einfach. Doch in der aktuellen Zeit von massivem Sozialabbau und gezielter Arbeitsplatzvernichtung durch das Kartell von Polit- und Wirtschaftsbossen muss man sich einfach ab und zu über diese Menschen verachtenden Umgangsweisen der von uns Gewählten und ihrer Berater aus der Welt der Finanzen und der Industrie kaputt lachen, weil das Leben ohne Lachen - am Befreiendsten zusammen mit uns nahe stehenden Menschen und anderen Betroffenen - gar nicht mehr auszuhalten und kaum noch zu bewältigen ist.

Ich möchte die Aufforderung zum Kaputt-Lachen ergänzen mit der Aufforderung zu mehr Fantasie im Leben und im politischen Kampf Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zum Kämpfen. Wir sollten nicht immer nur bis zum eigenen Tellerrand schauen, sondern darüber hinaus und uns beständig bewusst sein, dass es überall gilt, global zu denken und lokal zu handeln. Ohne den Blick und die Zusammenhänge im großen Ganzen werden wir lokal zum Scheitern verurteilt sein.

Anmerkung: Wegen nicht eindeutig zu klärendem Urheberrecht habe ich das Bild ("Lacht kaputt, was Euch kaputt macht!") wieder entfernt. Ich bitte um Verständnis.

Dienstag, 25. August 2009

Ein wenig Statistik


Es ist für mich nicht nur spannend, wie viele Menschen mein Blog besuchen, sondern nicht minder spannend, in welchen Ländern meine Besucher(innen) leben und wie lange sie sich mit meinem Blog beschäftigen.

In der Reihenfolge der Häufigkeit wird mein Blog in folgenden Ländern gelesen: Deutschland, Luxemburg, USA, Frankreich, Schweiz, Österreich, Belgien, Irland, Brasilien und Argentinien.

Die Aufenthaltsdauer sieht derzeit so aus:
0 bis 1 Minute = 59,0 %
1 bis 5 Minuten = 26,2 %
5 bis 10 Minuten = 3,1 %
10 bis 30 Minuten = 5,6 %
30 bis 60 Minuten = 4,1 %
60 bis 90 Minuten = 1,0 %
über 90 Minuten = 1,0 %

Seit Beginn des Besucherzählers im Oktober 2007 wird mein Blog monatlich durchschnittlich von 180 Menschen gelesen, was einer durchschnittlichen Besucherzahl von 6 Besuchern entspricht.

Montag, 24. August 2009

In meiner Nachbarstadt Wuppertal...,


in der ich das Licht der Welt erblickte und meine ersten sechs Lebensjahre aufgewachsen bin, gibt es nicht nur die Schwebebahn


sondern auch noch kreuzende Kellner und Kellnerinnen

















und natürlich den Zoo
















Samstag, 22. August 2009

Bewerber-Überprüfungen im Internet


Zur Zeit macht eine Meldung die Runde, die ich in dieser Form für eine Falschmeldung halte: Angeblich überprüfen etwa ein Viertel von 500 befragten Unternehmen, die nicht genannt werden, ihre Bewerber vorab im Internet.

Da frage ich mich ernsthaft, welches Unternehmen hat einen so ausreichenden Personalbestand, dass es die Zeit und Kapazität hat, ihre Bewerber vorab im Internet zu prüfen? Wohl keins. Und ich halte es auch schlichtweg für eine Irreführung, weil sich kein Arbeitgeber die Mühe machen würde, untere Ebenen wie Auszubildende, Sachbearbeiter, Hilfskräfte und andere Stellensuchende auf dieser unteren Ebene überhaupt zu durchleuchten.

Hinter dieser Meldung stecken meines Erachtens die Kräfte, die das Internet noch weiter zensieren wollen, es aber politisch derzeit nicht durchsetzen können. Und so wird den Menschen so viel Angst gemacht, dass sie sich selbst zensieren und es weder im Internet noch im realen Leben (leider verschmelzen diese beiden Bereiche immer mehr) wagen, offen und ehrlich ihre Meinung zu äußern. Solche Arbeitnehmer sucht unsere Wirtschaft und die Medien helfen ihnen willfährig dabei.

Zweifelsohne ist es wichtig, sich sehr genau zu überlegen, welche persönlichen Informationen und Meinungen man ins Netz stellt. Doch lasse ich mir weder im virtuellen noch im realen Leben meine freie Meinungsäußerung verbieten. Und es ginge uns Menschen wesentlich besser, wenn Arbeitgeber geistig und charakterlich fähig wären, mitdenkende und mitsprechende Mitarbeiter zu unterstützen statt sich durch deren Unterdrückung das eigene Grab zu schaufeln.

Es fehlt uns nicht an Wirtschaftskraft, sondern an Menschen, denen es aktiv und angstfrei ermöglicht wird, gleichberechtigt an der Gestaltung aller Lebens- und Gesellschaftsbereiche mitzuwirken.

Donnerstag, 20. August 2009

Nichts tun ist immer einfacher als Handeln


An diesen Satz fühle ich mich immer wieder erinnert beim Betrachten all des Wahlkampfgeplänkels. Alle Bewerber reden sehr viel, weil sie Macht und Einfluss erhalten oder erreichen wollen, tun aber nichts für die Menschen, von denen sie gewählt werden wollen. Da fließen dem ein oder der anderen Bewerberin mal kluge Worte aus dem Mund. Aber seltsam ist doch, dass Politiker immer nur (falls überhaupt) vor den Wahlen ganz urplötzlich von Erkenntnissen befallen werden, die sie all die festen Jahre in ihrem politischen Sattel nicht hatten.

Solche Menschen verachte ich zutiefst und sie dürfen auf Grund ihrer Falschheit nicht mit der geringsten Hilfe von mir rechnen. Das kann ich mit meinen Möglichkeiten nur umsetzen, indem ich mich weigere, auch nur einem von ihnen meine Stimme zu geben. Und ich bin auch nicht zu dem faulen Kompromiss bereit, das "geringere Übel" (Sprache kann ja so verräterisch sein) zu wählen. Wer mir jetzt den alten, abgedroschenen und unüberlegten Satz Wer nicht wählt, hat auch kein Recht zu kritisieren an den Kopf werfen will, der möge das getrost tun.

Meine Haltung ist sehr durchdacht und verantwortungsbewusst: Ich übernehme mir gegenüber Verantwortung, indem ich mich dafür entscheide, mein Leben verantwortungsbewusst und selbständig zu gestalten anstatt die Entscheidungen über mein Leben anderen zu überlassen. Selbstredend bin ich mit meinen Entscheidungen immer in dieses System eingebunden und oft von ihm abhängig. Dennoch habe ich das gute Gefühl, nicht mit verantwortlich zu sein für all die Politiker, die mir und den mir nahe stehenden Menschen mit ihrer egoistischen und wirtschaftsfreundlichen und -verbundenen Politik schaden.

Auch den Vorwurf kann ich stehen lassen, ich würde mit meiner Entscheidung dem Allgemeinwohl schaden. Allgemeinwohl ist doch immer das, was den Wirtschafts- und Politbossen wohl tut. Ich vielmehr übernehme auch Verantwortung für das Wohl und die Gesundheit der mir nahe stehenden Menschen, der Menschen, die mich und die ich schätze. Und das ist im Politischen und im Zwischenmenschlichen weitaus höher einzuschätzen und zu achten als die ständig wiederkehrenden Theateraufführungen zum Thema Wahlen.

Montag, 17. August 2009

Der Wert von Freundschaft


Viele Menschen reden von Freundschaft und meinen doch nur oberflächliche Plauderei. Und wenn Hilfe gebraucht wird, sind sie nicht da. Ich bin sogar davon überzeugt, dass für Viele dieser Menschen selbst Kneipenbekanntschaften echte Freundschaften sind. Doch ist das nicht meine Welt. Dann lebe ich lieber alleine als mich mit falschen Freunden zu umgeben.

Wirkliche Freunde - Menschen, die in jeder Situation zu mir stehen und die für mich da sind, wenn ich sie brauche - habe ich in meinem Leben nur sehr wenige erlebt. Und diese Freundschaften waren sehr intensiv und die Verluste haben sehr geschmerzt. Dazu gehören nicht nur Lebenspartnerinnen, sondern auch mein einziger und bester (Schul-)Freund, mit dem die Freundschaft auseinander ging, als wir räumlich unterschiedliche Wege gingen. Vor etwa zwei Jahren haben ich seine Anschrift ausfindig gemacht; doch auf meine verschiedenen Versuche, den Kontakt wieder aufzunehmen, hat er gar nicht reagiert.

Die Wichtigkeit und den Wert von Freundschaften habe ich bedauerlicherweise ausschließlich außerhalb meiner Familie kennen gelernt. In unserer Familie gab es nie (zumindest aus meiner Sicht, meine Schwester und mein Bruder sehen das etwa Anders) herzliche Gefühle, kein Zusammenhalten, kein Netz und keinen doppelten Boden, keine hilfreichen Gespräche und keine Feinfühligkeit.

Ich weiß, dass es nicht immer einfach mit mir ist - auch für mich selbst. Meine Lebenserfahrungen formuliere ich hier in meinem Gedankenbuch und auch im realen Leben. Selbst aus meinen nicht immer leicht verdaulichen Erfahrungen versuche ich, das Positive heraus zu arbeiten und mich so zu befähigen, auch weiterhin aktiv am Leben teilzunehmen.

Im Grunde meines Herzens bin ich davon überzeugt, dass es doch gar nicht so schwierig sein sollte für Menschen in meinem Alter, in Freundschaft zueinander zu finden und diese Freundschaften zu vertiefen. Doch haben wir auch unsere Verletzungen, die wir nicht wiederholen wollen und vermögen so manches Mal nicht zu sehen, wo es sich lohnt, das Abenteuer Freundschaft oder gar das Abenteuer Liebe gemeinsam zu wagen und zu gestalten.

Wagen wir es, diesen Abenteuern mehr Gelegenheiten zu geben, sie zu wagen und zu gestalten!

Dienstag, 11. August 2009

Schreib- und Denkpause


Schon zehn Tage habe ich keinen Eintrag mehr geschrieben - für mich eine verhältnismäßig lange Zeit, weil ich spätestens nach drei Tagen das Bedürfnis spüre, wieder mal über meine Erfahrungen und Gedanken zu schreiben. Für den Einen oder die Andere von Euch sicherlich auch die Möglichkeit, mal Pause von mir zu machen. Das meine ich durchaus positiv, weil nicht jeder Eintrag alle Besucher und Besucherinnen meines Blogs interessieren kann - aus welchen Gründen auch immer. Auch mir ergeht das bei den von mir abonnierten Blogs so, weil ich entweder zur Zeit keine Lust habe, "schon wieder" etwas über die Themen des Bloginhabers zu lesen oder mir im Augenblick des Lesen die Lust auf das jeweilige Thema fehlt.

So viel bzw. wenig für heute als Zwischenmahlzeit.

Samstag, 1. August 2009

Arbeitslosigkeit endgültig beseitigt


Wie ich soeben brandaktuell - noch vor den Presseagenturen - aus gewöhnlich sehr gut unterrichteten Kreisen erfahre, ist es Angela und ihren Mannen und Frauen rechtzeitig vor den kurz bevorstehenden Bundestagswahlen in einem außerordentlichen Kraftakt gelungen, das unangenehme Thema Zunehmende Massenarbeitslosigkeit und Verarmung des deutschen Volkes endgültig vom Tisch zu bringen.

Mit Wirkung vom 07. August des ereignisreichen Jahres 2009 gibt es keine arbeitslosen Menschen mehr, sondern "nur noch" Kurzarbeiter, die bedauerlicherweise gerade auf null Monatsstunden Arbeit herab gestuft worden sind oder noch werden. Darum sind die armen Arbeitgeber, die dieses schöpferische Mittel der Kurzarbeit in Anspruch nehmen, auch von ihren Lohnleistungen befreit und dürfen ihre Kosten mit Zustimmung und unter Anspornung ihrer Politiker auf die Allgemeinheit abwälzen. Bei Hunderten von Milliarden für Banken-, Industrie- und Wirtschaftszocker sind das nur "Peanuts", die Angela & Co. aus der Portokasse ihres Regierungsapparats zahlen.

Arme Angela-Bande, warum seid Ihr nicht eher auf diesen glorreichen Gedanken gekommen - jetzt wird´s nämlich knapp für die Überzeugungsarbeit.