Donnerstag, 27. Dezember 2007

Seebeben im Indischen Ozean

Am gestrigen zweiten Weihnachtstag jährte sich zum dritten Mal das fürchterliche Seebeben im Indischen Ozean, das etwa 230.000 Menschenleben gefordert hat, bei dem über 110.000 Menschen verletzt wurden und das 1,7 Millionen Einheimische rund um den Indischen Ozean obdachlos machte.

Ich möchte hier nicht hinterfragen, ob so viele Tote, Verletzte und obdachlos gewordene Menschen hätten sein müssen, sondern auf einen Gesichtspunkt aufmerksam machen, dem bei den Ausmaßen dieser Katastrophe wenig bis keine Beachtung geschenkt wird:

Wir Menschen sollten nicht vergessen, dass wir ein Teil der Natur sind. Wir können unsere Erde immer weiter vernachlässigen und Schritt für Schritt zerstören. Wir werden eines Tages sterben und nicht wieder auferstehen. Doch die Erde – unsere Natur – beweist uns immer wieder im Kleinen wie im Großen, das sie ewig lebt. Das zeigt uns ihre Geschichte über Milliarden von Jahren hinweg.

Wir müssen endlich dazu stehen, dass wir nicht die Herrscher der Natur, sondern in hohem Maße von ihr abhängig sind. Wir brauchen die Luft zum Atmen, das Wasser zum Trinken und für unsere Hygiene, das Licht und die Sonne für unser körperliches und seelisches Gleichgewicht. Wir brauchen die Tiere als unsere Helfer und Begleiter.

Denken wir bei diesem dritten Jahrestag des Seebebens im Indischen Ozean nicht nur an die Opfer, sondern auch an unsere überlebenswichtige Zukunft im Einklang mit der Natur!

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