Mittwoch, 20. Januar 2016

Die Belanglosigkeiten des Alltags


So manches Mal sind es im Zusammenleben nicht die "großen" Dinge, die zu Unmut oder gar Streit führen, sondern die "kleinen" Belanglosigkeiten - eine Mischung aus Gewohnheiten, persönlichen Wichtigkeiten und Kleinkariertheiten. Bei mir sind das beispielsweise:

~ Geschlossene Türen: Ich mag es nicht, wenn in einer Wohnung Türen geschlossen sind. Das gibt mir ein Gefühl von Eingeschlossensein und zugleich Ausgeschlossensein.
~ Fast jedes Verhalten erklären können: Ich habe zum Teil Verhaltensweisen, die ich noch nie hinterfragt habe und manches Mal auch gar nicht hinterfragen möchte.
~ Wenn ich nach Hause komme, fahre ich zuerst (bevor ich meinen Mantel ausziehe) meinen Rechner hoch. Als wenn es nichts Wichtigeres gäbe.

Das sind jetzt nur drei Beispiele und weitere fallen mir gar nicht ein, weil ich mich in dieser Hinsicht für ziemlich entgegen kommend halte. Aber ich kann mich ja auch irren. Das bringt das Leben nun mal so mit sich. Ein weiteres Beispiel, das allerdings nicht auffällt: Ich füge am Ende jeder SMS ein Leerzeichen ein. Warum? Ich kann es nicht erklären.

Was für den einen Belanglosigkeiten sind, können für den anderen durchaus Wichtigkeiten sein. Sind hier nicht viel Verständnis und Toleranz im Miteinander gefragt?

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