Montag, 23. März 2015

Wenn Armut in Deutschland geleugnet wird


Ich war sehr erschrocken, als ich in einem Beitrag von mir sozialen Netzwerken zwei Kommentare las, in denen Armut in Deutschland geleugnet wurde. Obwohl es nur zwei Leugner sind, hat es mir schon den Atem verschlagen. Wie blind muss man veranlagt sein, um die Armut in Deutschland nicht zu sehen bzw. nicht sehen zu wollen? Da hilft es beispielsweise auch gar nicht, auf die Armut in Indien & Co. zu verweisen.

Ich will niemanden davon überzeugen, dass es in Deutschland eine große Armut gibt. Wer vom Gegenteil überzeugt ist, dem ist ohnehin nicht zu helfen. Es ist ja auch sinnlos und unmöglich, die Leugner des Holocaust davon zu überzeugen, dass es den Holocaust gegeben hat.

Eins ist für mich klar: Mit solchen Leugnern ist für mich kein Austausch möglich, weil uns Welten trennen. Wer meint, in Deutschland gäbe es keine Armut, soll damit glücklich werden und mit seinem Leugnen direkt und indirekt zur weiteren Armut beitragen.

1 Kommentar:

  1. Das ist aber doch gängige Denke. Ich kenne zwei, die beim Job-Center arbeiten bzw. gearbeitet haben. Sie erklären und regen sich darüber auf, wie gut es den Bedürftigen in Deutschland geht. Fürs Nichtstun kriegen die richtig Geld - und werden dann noch frech und sind unverschämt. Das Denkschema haben definitiv mehr als zwei.

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