Mittwoch, 4. März 2015

Was auch immer geschieht


Die folgenden Zeilen (sinngemäß aus einem deutschen Lied) begleiten mich die letzten Wochen immer wieder als Ohrwurm:
Was auch geschieht, es wird gescheh´n,
es gibt so Vieles, was wir nicht versteh´n.
Dabei frage ich mich immer wieder, ob ich in meinem Leben nicht viel zu aktiv war und stattdessen Vieles hätte einfach auf mich zukommen lassen. Im zwischenmenschlichen Bereich würde ich eher mit einem NEIN antworten, weil im zwischenmenschlichen Kontakt die Beziehung grundsätzlich zwei- bzw. mehrseitig ist und ich auch etwas zurück bekomme.

Im beruflichen Bereich antworte ich mit einem klaren JA, weil gefühlte 2.000 Bewerbungen keinen Erfolg gebracht haben und dieser große Misserfolg immer noch in mir lebt. Hätte ich in diesem Bereich nicht jede Möglichkeit der Weiterbildung genutzt, hätte ich die letzten Jahre vor meiner Rente noch arbeiten dürfen.

Ich möchte immer ganz viel verstehen, und ich verstehe auch ganz viel. Hier komme ich schon seit einigen Jahren besser zurecht, weil ich mir angewöhnt habe, loszulassen nach dem Motto "Ich muss (und will) nicht alles verstehen", wenn ich etwas nicht verstehe oder wenn es mir zu schwierig oder gar unmöglich ist, etwas zu verstehen.

All das hat auch zu tun mit LOS-lassen von Dingen und Menschen, die mir nicht gut tun. Und dem EIN-lassen auf Menschen, die mir gut tun.

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