Freitag, 27. Februar 2015

Das Licht, das mehrmals kam


In dem Augenblick, als sie mit 85 in den Armen ihrer Tochter starb, verabschiedete ein Sonnenstrahl auf ihrem Gesicht sie aus dem Leben. Sekunden, bevor ihr Sarg nach ihrer letzten Messe aus der Friedhofskirche getragen wurde, tauchte die Sonne ihre Ruhestätte in strahlendes Sonnenlicht. Tage später wurde ihre Asche in einer Urne beigesetzt. In genau diesem Augenblick kam die Sonne hinter Wolken hervor und begleitete sie mit ihren Strahlen auf ihrem letzten Weg. Die Sonne begleitete sie sogar bis ins Erdloch hinein.

Und diese Frau hatte in ihrem Leben einen Leitspruch, der zu ihrem sonnigen Abschied (bitte diese Worte nicht missverstehen!) passte: Und wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

Kommentare:

  1. stille Geniesserin29. Juli 2015 um 12:39

    Wenn Du denkst es geht nicht mehr,
    kommt irgendwo ein Lichtlein her.
    Ein Lichtlein wie ein Stern so klar,
    es wird Dir leuchten immer da.

    Wird zeigen Dir den Weg zurück,
    den Weg zu einem neuen Glück.
    Drum glaub daran - verzage nie,
    es geht schon weiter - irgendwie.

    Und mit Willen, Kraft und Mut,
    wird dann alles wieder gut
    Du mußt nur immer fest dran glauben
    und laß Dir nur den Mut nie rauben.

    Es gibt für alles einen Weg,
    und sei’s auch nur ein kleiner Steg.
    Es gibt nunmal nicht nur gute Zeiten,
    das Leben hat auch schlechte Seiten

    Doch wie bist Du stolz, wenn Du’s geschafft,
    aus Sorgen und Nöten - mit eigener Kraft,
    herauszukommen, was Du nie geglaubt,
    da man Dich sooft schon der Hoffnung beraubt.

    Doch die Hoffnung auf ein besseres Leben,
    die lasse Dir bitte, niemals nehmen.
    Denn wenn Du denkst es geht nicht mehr,
    kommt irgendwo ein Lichtlein her.

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  2. Liebe stille Geniesserin, diese Hoffnung habe ich mir bisher nicht nehmen lassen und ich hoffe, die Kraft dazu werde ich auch weiterhin haben. Doch leider hilft die Hoffnung alleine nicht, sondern ich muss auch selbst tätig werden - wie auch immer das aussehen kann. Vergleiche ich mit jedoch mit Flüchtlingen, Obdachlosen oder mit Menschen, die auf der Straße leben müssen, dann geht es mir noch verhältnismäßig gut. Ich habe noch eine Wohnung, in der ich mich wohl und zu Hause fühle. Und das ist sehr, sehr viel.

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