Sonntag, 13. Oktober 2013

Gedankensplitter


Es gibt Gedanken, die sind zu kurz für einen Blogeintrag, aber auch wichtig genug für mein Gedankenbuch. Darum möchte ich eine ständige Rubrik einrichten, die ich Gerhards Gedankensplitter nenne. Diese Rubrik verlinke ich in meiner Seitenleiste. Wer von Euch mag, kann hin und wieder rein schauen, ob ich dort neue "Weisheiten" eingestellt habe.

1)   Eine ganz spannende Sichtweise:
Wir leben auf dem Grund eines Meeres,
aber nicht eines Meeres aus Wasser,
sondern eines Meeres aus Luft.

2)   Warum heißt es eigentlich immer Rot-Rot-Grün? Da liegt wohl eine satte Fehleinschätzung vor -
richtig muss es doch heißen "Rot"-Rot-Grün. Oder noch treffender Rosa-Rot-Grün.

3)   Wir leben in einer verdrehten Welt: Wer arbeitslos ist, wird gefragt "warum?". Wer Arbeit hat, wird nicht danach gefragt. Warum?

4)   Ich kenne ältere Menschen, die sind charakterlich unreifer als ich. Ich kenne aber auch jüngere Menschen, die charakterlich reifer sind als ich.

5)   Einsamkeit ist nicht in der Fremde am schlimmsten, sondern da, wo man zu Hause ist.

6)   Lesen gefährdet die Dummheit.

7)   Es gibt keinen (Vollzeit)-Job-Boom. Es gibt ausschließlich einen Niedriglohn-Job-Boom.

8)   Man kann mich ruhig für blöd halten; aber man sollte mich besser nicht für blöd verkaufen.

9)   Heute habe ich diese wunderbaren Zeilen gefunden:
      Wenn einem Treue Spaß macht, dann ist es Liebe.
      Liebe bedeutet auch - an jemand denken, ohne nachzudenken.


10)   Wenn ich meine zwei vollen Einkaufsbeutel nach Hause trage, muss ich regelmäßig an meine Mutter denken, die damals noch kein Auto hatte, für fünf Menschen eingekauft hat und deren Heimweg viermal so weit war wie meiner heute.

11)   Geduld ist nicht nur eine einfache oder leichte Eigenschaft. Sie ist vielmehr die Summe aus Kraft + Ausdauer + Mut.

12)   Es gibt zwei Arten von Tod: Der Tod von Menschen, die körperlich gestorben sind. Der Tod von Menschen, die mich aus ihrem Leben verbannt haben. 

13)   Wer nichts mehr zu verlieren hat, hat keine Angst mehr vor dem Tod. Offensichtlich habe ich noch etwas zu verlieren.

14)   Drogen, die ich in der Apotheke kaufe, heißen Medikamente.

15)   Gerade auch im Zeitalter der digitalen Kommunikation kann ich mir ein Leben ohne Papier nicht vorstellen.

16)   Eine glaubwürdige Unmöglichkeit ist einer unglaubwürdigen Möglichkeit immer vorzuziehen. (Aristoteles)

17)   Ich bin kein Missionar, der die Welt von seiner nicht vorhandenen Weisheit überzeugen will.

18)   In meinem Kopf läuft so viel Kino ab, dass ich oft gar nicht mehr weiß, in welchem Film ich gerade bin.

19)   Peinlichkeit kommt gleich nach Gottesfurcht.


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