Montag, 18. Februar 2013

In einer "anderen" Welt


Schon seit ich lesen kann, war ich eine Leseratte. Das ging so weit, dass ich meine Kindheit und die Anfänge meiner Jugend mit Lesen verbracht habe statt in der Natur und draußen mit anderen Kindern zu spielen und herum zu toben. In dieser Hinsicht kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass ich ein großes Stück meiner Kindheit versäumt bzw. gar nicht gelebt habe.

Die Zeit von Sachbüchern ist schon lange Vergangenheit. Seit einigen Jahren bin ich begeistert von historischen Romanen, Kriminalromanen und Thrillern. Ich tauche beim Lesen immer in eine "andere" Welt ab (eine Welt, die so "anders" oft gar nicht ist), vergesse häufig, dass ich auch mal Hunger und Durst habe. Und brauche immer einige Zeit, wieder in die Wirklichkeit zurück zu finden. Ich leide und fiebre mit den Helden, hoffe dass ihnen nichts Böses zustößt und der Bösewicht gefasst wird oder seine gerechte Strafe erhält. Und ich bin immer wieder erstaunt über den Ideenreichtum und die Kreativität der Menschen, die solche Romane schreiben können.

In etwas zwei Stunden werde ich "Sabotage" von Clive Cussler und Justin Scott beenden - und der Bösewicht ist schon erkannt und er wird schon bald erkennen müssen, dass er so klug und vorausschauend gar nicht ist. Dumm gelaufen - die Guten sitzen nun mal immer im längeren Hebel (zumindest in der Literatur).

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