Montag, 3. September 2012

Ärzte planen Machtmissbrauch


Auch wenn der Eid des Hippokrates für Ärzte bedauerlicherweise keine Rechtsverbindlichkeit besitzt, so stellt er doch einen sehr hohen ethischen Anspruch an diese Berufsgruppe, die die persönliche, berufliche und gesellschaftliche Macht hat, über die Gesundheit von Menschen nach eigenem - oftmals finanziellen - Gutdünken zu entscheiden. Hinzu kommt die politische Macht und die juristische Macht, die diese Berufsgruppe und ihre Mitglieder in der Politik und vor Gericht gegen uns einfache Patienten besitzt.

Und nun planen diese Menschen nach drei Jahren einen erneuten Missbrauch ihrer Macht auf dem Rücken ihrer Patienten unter dem fadenscheinigen Vorwand, dass sonst eine "Gefahr für die ambulante vertragsärztliche Versorgung" bestehe. Welche Verlogenheit und Umschreibung für die Geldgier der Ärzte, die damit eindeutig ihren Gewinn vor die Gesundheit der ihnen anvertrauten Patienten stellen.

Auf einer Sondersitzung kritisierte Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery die Krankenkassen und deren Spitzenverband mit den Worten:
"Wir haben es längst mit einem verantwortungslosen Machtkartell zu tun, das monopolartig versucht, uns unter seine Knute zu zwingen"
Hallo Herr Montgomery, haben sie vor dem Aussprechen dieser Worte auch ihren Verstand sprechen lassen? Was Sie den Krankenkassen in scharfen Worten vorwerfen, machen Ihre Mitglieder doch mit uns Patienten! Kommen Sie mal auf den Teppich der Tatsachen und beenden - nicht nur bei Ihrem geplanten Machtmissbrauch - Ihr verantwortungsloses Machtkartell gegen Ihre (Kassen-)Patienten!

Das Alles hat sehr viel mit Verantwortungsbewusstsein zu tun. Meine Erfahrungen mit dem Verantwortungsbewusstsein von Ärzten habe ich seinerzeit in diesem Eintrag geschildert.

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