Samstag, 11. August 2012

Kindheit unter Drogen - Annas Weg ins Leben


Heute möchte ich sehr gerne auf die in der Überschrift genannte Dokumentation aufmerksam machen, die am Montag, den 20. August, von 23:15 Uhr 00:00 Uhr im ARD-Fernsehen ausgestrahlt wird. Eine Dokumentation über ein Kind, das schon in der Kindheit von den Eltern aufs Brutalste misshandelt wurde. Und ihr Leid und ihre Verzweiflung wurde auch in ihrem späteren Leben nicht wahr genommen - ein gar nicht so seltenes Schicksal.

In der WDR-Programmvorschau heißt es zu dieser Dokumentation unter anderem:
Als Anna 20 ist, hat sie zwei Jahre Therapie hinter sich und ein neues Leben vor sich. Sie besitzt sogar einen Schulabschluss und ist so stolz auf ihren Erfolg, dass sie ihre Geschichte in die Kamera der Regisseurin Dorothee Kaden erzählt. Doch als der Film kurz vor der Vollendung steht, ist Anna verschwunden. 
und
Jetzt ist Anna 24, älter, erwachsener, klüger. Wie sie heute lebt, wie sie auf ihre eigene Vergangenheit schaut, das erzählt der Film mitunter schonungslos, aber immer voller Respekt für die Lebensleistung einer jungen Frau, die als Kind ihr Leben nicht mehr lebenswert fand.
Über Eure Kommentare zu diesem Film würde ich mich sehr freuen.

Kommentare:

  1. Eine schonungslos offene Dokumentation über die Verlogenheit und Falschheit unserer Gesellschaft (und die besteht aus jedem von uns). Wir schauspielern nach außen, wie gut es doch eigentlich uns und unseren Familien geht. Und hinter diesen Fassaden muss sich der Einzelne oft durch dicken und zähen Dreck um sein Überleben bemühen.

    Nach außen hin wird von uns erwartet, dass wir stark sind. Doch was tief in unserem Inneren geschieht, interessiert oftmals nicht einmal die sogenannten guten Bekannten und Freunde.

    Wenn Annas Geschichte auch nicht mit meiner zu vergleichen ist, so habe ich dennoch viele Parallelen gefunden. Auch in ihre Gefühlswelt kann mich verhältnismäßig gut hinein finden, weil ich in einer Suchtfamilie aufgewachsen bin.

    Solche ehrlichen Geschichten aus dem tatsächlichen Leben würde ich mir in den Medien - und dazu gehören auch die "sozialen" Netzwerke - viel häufiger wünschen. Auch dort werden die Untiefen unserer in großen Zügen gar nicht so menschlichen Welt nur mit Oberflächlichkeiten und was-sind-wir -doch-alle-so-gut-drauf umschifft und geleugnet.

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  2. Hallo,

    hier schreibt Anna.
    Vielen Dank für Ihre Worte!
    Sie und auch die Leser sind dazu eingeladen mit mir in Kontakt zu treten auf Wunsch/bei Bedarf!

    Facebook:
    https://www.facebook.com/pages/Kindheit-unter-Drogen-Annas-Weg-ins-Leben/266951953413433

    oder per Mail:
    Annas.weg.ins.leben@gmail.com

    Liebe Grüße,
    Anna

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