Mittwoch, 9. Mai 2012

Lesen, Natur und Schreiben


Schon als Jugendlicher habe ich so viel gelesen, dass ich nach der Schule bis zum Schlafen zu Hause saß und gelesen habe. Das war die Grundlage für meine Leselust. Allerdings hätte ich mir in der Rückschau gewünscht, dass meine Eltern mich auch nach draußen getrieben hätten, weil für einen Jugendlichen das Leben wesentlich mehr zu bieten hat als nur Lesen. So fehlen mir die "wilden Jugendjahre", was mich jedoch weder lammfromm noch zahm gemacht hat. Ich kenne einige Menschen, die Lesen langweilig finden. Das kann ich schlichtweg nicht nach empfinden. Auch heute lese ich noch mit Begeisterung, was sich hier im Blog in der Seitenleiste unter der Rubrik "Bücher, die ich gelesen habe" sehr gut zeigt.

Das Arbeiten und Spielen mit Sprache habe ich erst so richtig 2007 entdeckt, als ich mein Blog eingerichtet habe. Als mitteilsamer und in Zusammenhängen denkender Mensch habe ich immer zu irgend etwas "meinen Senf" bei zu steuern. Und so schreibe ich hier zu allen Themen, die mich berühren und über die ich mir so meine Gedanken mache. Und das ist so Einiges und wird auch so bleiben, weil ich das Denken nicht einstellen kann, obwohl ich mir manches Mal wünsche, ich könnte auch mal reinigende Pausen einlegen.

Und dann gibt es noch meine ganz große Liebe zur Natur. Die Natur brauche ich genau so dringend wie die Luft zum Atmen, wie Essen und Trinken und wie Schlaf. Ich bewege mich viel lieber in der noch verhältnismäßig sauberen Natur und genieße ihre Ruhe als dass ich mich in lärmenden und stinkenden Städten aufhalte. Ich brauche die Weite der Natur, ich spreche mit Pflanzen und Tieren und komme kaum umhin, Hunden wenigstens ein Hallo Hund zu sagen. In der Stadt kann ich weder meine Energien auftanken noch meinen Kopf einigermaßen frei bekommen. In der Natur kann ich das!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Jeder Kommentar ist mir wichtig. Darum danke ich Dir für Deinen Kommentar.