Sonntag, 6. Mai 2012

Eine Todesnachricht überbringen


Es kann jedem von uns jeden Tag, zu jeder Stunde, zu jeder Minute passieren: Es klingelt und uns wird die Nachricht überbracht, dass ein uns nahe stehender Mensch gestorben ist. Von dem Überbringer erfordert diese Nachricht sehr viel Feingefühl und innere Stärke und für den betroffenen Angehörigen ist diese Nachricht wie ein Hammer, der erbarmungslos zu schlägt. In seiner Ausgabe 18/2012 nimmt sich der "Spiegel" unter der Überschrift


dieser schwierigen und sehr viel Feingefühl erfordernden Arbeit an. Die Überbringer solcher Nachrichten berichten über ihre an die eigene Substanz gehende Aufgabe und schildern die verschiedenen Reaktionen der unter Schock stehenden Angehörigen.

Diesen Bericht habe ich bereits heute Nachmittag in der Druckausgabe gelesen und musste viele Pausen einlegen, um das Gelesene gefühlsmäßig zu verarbeiten.

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