Donnerstag, 8. März 2012

Was soll ich bloß anziehen?


Keine Angst - ich erweitere mein Gedankenbuch nicht um das Thema Mode. Dieses Thema interessiert mich herzlich wenig. Und gepflegte Kleidung hat für mich nichts mit Mode zu tun.

Ich bin es einfach langsam gestrichen Leid, mich wie eine Zwiebel zu kleiden: Steige ich in ein öffentliches Verkehrsmittel oder besuche ein Geschäft, öffne ich den Reißverschluss meiner Jacke und den Reißverschluss meines Pullovers und schwitze immer noch. Da ist es schon etwas einfacher, wenn ich mich in ein Café setze. Da ziehe ich meine Jacke aus, meinen Pullover, öffne die oberen Knöpfe meines Hemdes und krempel die Hemdsärmel hoch. Und vor dem Hinausgehen dieselbe Prozedur in umgekehrter Reihenfolge. Bei dem augenblicklichen Wetter vermag ich manches Mal gar nicht einzuschätzen, was ich denn nun anziehen soll. Entweder bin ich zu dick angezogen oder ich lasse mich von der Sonne täuschen und bin zu dünn angezogen. Mal schwitze ich wie im Sommer und dann friere ich wie im Winter - und das alles an einem Tag beim selben Wetter in denselben Klamotten.

Wie sehne ich die warme Jahreszeit herbei, in der ich schon mit drei Kleidungsstücken auskomme (und dennoch oft schwitze, aber nie friere).

1 Kommentar:

  1. Werde Sauna-Gänger und interpretiere das Schwitzen einfach nicht mehr negativ, sondern genieße es! :-)

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