Mittwoch, 16. März 2011

Deutsche Atommanager riskieren weiterhin Atom-GAU


Die Gewinnmöglichkeiten mit der Atomenergie müssen trotz aller Risiken riesig sein. Denn wie sonst ist es zu erklären, dass deutsche Atommanager weiterhin an ihrer Atompolitik festhalten wollen. Die Verstrahlung von unter Umständen Hunderttausenden von Menschen lässt sie kalt. Sie nehmen sie sogar in Kauf.

Genau wie die Japaner sich von ihrer Regierung und vom AKW-Betreiber Tepco "unzureichend informiert" fühlen und mit Sicherheit auch belogen werden, genau so werden wir Deutschen belogen. Wenn die deutschen Atomkraftwerke tatsächlich einen so hohen Sicherheitsstandard hätten, wie es uns Atom- und Politmanager immer wieder weismachen wollen, dann wäre eine aktuelle Sicherheitsprüfung nicht nötig. Und wenn diese Prüfung nötig wäre, wären wir seit Jahren belogen worden.

Ich frage mich - auch wenn diese Frage möglicherweise weit hergeholt erscheint -, ob dieses vorsätzlich leichtfertige Riskieren von Atomunfällen nicht auch dazu dienen könnte zu testen, welche Möglichkeiten den "Verantwortlichen" während und nach einem Atomkrieg zur Verfügung stünden.

Doch brauchen wir überhaupt einen Atomkrieg? Sind nicht gerade Tschernobyl (1986) und 25 Jahre später (nämlich heute) Japan schon begrenzte Atomkriege?

Und wer bestraft nach solchen Katastrophen die Verantwortlichen? Oder sollte ich sagen Nicht-Verantwortlichen? Sie werden höchstens zu lächerlichen Strafen verurteilt. Und den Schaden zahlen weder die Atommanager noch die sie aktiv unterstützenden Politmanager, sondern der kleine Mann.

Die Japaner sind durch die Dreifach-Katastrophe (Erdbeben, Tsunami, Atom-Katastrophe) das derzeit meist geschundene Volk unserer Mutter Erde. Ihnen gilt mein volles Mitgefühl und meine volle Solidarität, auch wenn sie nur auf Hoffen und Wünschen beschränkt ist.

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