Samstag, 4. April 2009

Sackgassen vermeiden


In Gesprächen ist es mir schon oft passiert, dass ich mein Gegenüber nicht verstanden und ihn bzw. sie gebeten habe, das Gesagte nochmals zum besseren Verständnis für mich zu wiederholen. Das führte dann so manches Mal dazu, dass es viele Wiederholungen gab, wir uns am Ende nicht verständlich machen konnten und das Gespräch ohne Verständnis abbrechen mussten.

Dann habe ich mir - es liegt schon einige Jahre zurück - überlegt, dass es einen besseren Weg zum gegenseitigen Verständnis geben muss und ihn gefunden: In solchen Fällen sage ich mittlerweile meinem Gegenüber (das gilt natürlich auch in der anderen Richtung) nicht mehr, dass ich ihn bzw. sie nicht verstanden habe, sondern ich sage, was ich verstanden habe. Damit besteht für den "Unverstandenen" die Möglichkeit, seinem Gegenüber nur noch das erklären zu müssen, was er nicht verstanden hat.

Auch wenn das nicht immer eine Garantie fürs gegenseitige Verstehen ist, so ist es doch aus meinen Erfahrungen heraus ein konstruktiver Weg für mehr gegenseitiges Verständnis.

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