Montag, 13. Oktober 2008

Meine weltweite Finanzkrise


All die gegenwärtigen Berichte, Kommentare und Expertenmeinungen zur sogenannten Weltwirtschaftskrise sind ja mehr oder weniger aufschlussreich. Doch allein der Begriff Weltwirtschaftskrise vernebelt die wahren Ursachen: Es gibt keine Weltwirtschaft, sondern nur im Verhältnis zur Weltbevölkerung kleinste Zirkel von mächtigen, einflussreichen und äußerst vermögenden Leuten, die zu ihrer eigenen Bereicherung den Rest der Welt hemmungslos ausbeuten und dafür noch von Regierungen mit Steuergeldern belohnt werden - "Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing" kann ich dazu nur anmerken.

Mich persönlich würde ein weltweiter Zusammenbruch der "Finanzmärkte" ohnehin nur am aller äußersten Rand berühren: Ich habe es gelernt, mit monatlich 674,29 Euro meinen gesamten Lebensunterhalt zu bestreiten und mit diesen wenigen Mitteln nicht nur zu überleben, sondern auch noch zu leben. Denn Leben bedeutet mehr als nur (gutes) Geld zu verdienen oder überhaupt in einem (unterbezahlten) Arbeitsverhältnis zu stehen.

Es ist zweifelsfrei richtig, dass der Zusammenbruch der Finanzmärkte (haben Märkte eigentlich auch Namen, Anschriften und Telefonnummern?) auch mich betreffen würde. Aber was wäre dann für mich entscheidend anders als es derzeit ohnehin ist?

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