Samstag, 5. Juli 2008

Ausgegrenzt


Schon als Kind habe ich erfahren müssen, wie es sich seelisch und geistig anfühlt, als "schwierig" abgestempelt und ausgegrenzt zu werden. So wurde ich zum Beispiel im katholischen Kindergarten mehrfach in einen dunklen Kellerverschlag gesperrt. Und meine Eltern haben nichts dagegen unternommen.

In meiner Jugend wurden meine Fähigkeiten des kritischen Denkens, Hinterfragens und meine Fähigkeiten zu offenen, ehrlichen und fairen Auseinandersetzungen geschätzt und zum allseitigen Vorteil genutzt.

Meine berufliche Laufbahn wurde immer wieder von Arbeitgebern beendet, die Angst vor mitdenkenden und vor allem mitredenden Mitarbeitern hatten. Leider war es mir nie vergönnt, einen der anderen Arbeitgeber kennen zu lernen.

Ich bin kein fehlerfreier Mensch und muss seit einiger Zeit dennoch in zwischenmenschlichen Beziehungen die Erfahrung machen, dass Menschen mich ausgrenzen, denen gegenüber ich mich nicht offen, ehrlich und fair verhalten habe. Und leider blieben sowohl meine ehrlichen Entschuldigungen wie auch meine Versuche der Wieder-Annäherung fruchtlos.

Ich würde mir ehrlich wünschen, einen Arbeitgeber zu finden, der bereit wäre, meine Fähigkeiten zu seinem und zu meinem Vorteil zu nutzen. Und noch viel mehr würde ich mir Menschen wünschen, die mir ernsthaft verzeihen können.

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