Sonntag, 1. Juni 2008

Kein gemeinsamer Kampf gegen Sozialabbau

Vor über drei Monaten habe ich meiner Gewerkschaft in einem Offenen Brief eine gemeinsame Aktion von Arbeitslosen, Beschäftigten und Gewerkschaften vorgeschlagen. Zuerst wurde die aktuelle Streiksituation vorgeschoben, um sich mit meinen Vorschlägen erst gar nicht auseinander zu setzen. Und meine Erinnerung ruht seit über sechs Wochen im Nirwana meiner Gewerkschaft.

Die Gewerkschaften und die noch Beschäftigten haben immer noch nicht begriffen, dass der auf breiter Front gegen uns einfache Menschen betriebene Sozialabbau auch nur durch breit angelegten Widerstand bekämpft werden kann.

Oder - ich will ja ganz und gar nicht bösartig sein - will meine Gewerkschaft ver.di auf diesem Weg Mitglieder verdrängen, die "nur" 2,50 Euro monatlichen Mitgliedsbeitrag bezahlen (können)?

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