Montag, 3. März 2008

Stiftung für Menschlichkeit

Es gibt die Stiftungen Gewinn orientierter Unternehmen, die ihre Milliarden-Gewinne zu einem kleinen Teil in Stiftungen einbringen, um auf diesem Weg weitere Steuern zu sparen und ihrem maßlosen Gewinnstreben ein soziales Mäntelchen umzuhängen.

Aber es gibt auch die Stiftungen, die ihre Gelder in sozialer und menschlicher Verantwortung einsetzen. In anderen Worten: Es gibt noch vermögende Menschen, die ihr Tun und Denken an sozialen und menschlichen Werten ausrichten.

Eine solche sozial denkende und handelnde Stiftung ist beispielsweise die stiftung medico international. Als Verein wurde medico 1968 von Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern ins Leben gerufen. Die stiftung medico wurde dann 2004 als Gemeinschaftsstiftung gegründet, um die Arbeit des Vereins auch in der Zukunft zu sichern. Sie arbeitet mit Initiativen und Partnern in Afrika, Asien und Lateinamerika zusammen und unterstützt Projekte vorzugsweise in den Bereichen Gesundheit, psychosoziale Arbeit und Menschenrechte.

Da staatliche Politik immer weniger willens und imstande ist, ein menschenwürdiges Zusammenleben zu gestalten, bedarf es des sozialen Engagements von Einzelnen, Bürgerinitiativen, Nichtregierungsorganisationen und sozial arbeitenden Stiftungen, um sozial gerechte Lebensumstände und die Demokratisierung weltgesellschaftlicher Verhältnisse zu ermöglichen und umzusetzen.

Darum ist es das zentrale Anliegen der stiftung medico international, sich weltweit für die Schaffung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Lebensbedingungen einzusetzen, die allen Menschen den bestmöglichen Zugang zu Gesundheit sichern soll. Und sie will Projekte fördern und Debatten anstoßen, die sich dem Ziel globaler Gerechtigkeit verschreiben.

Einen Einstieg und Überblick über Stiftungen in sozialer Verantwortung ist hier zu finden.

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