Freitag, 15. Februar 2008

Strafen für reiche Steuersünder

Es ist schon seltsam und verräterisch, dass Menschen als Steuersünder bezeichnet werden, die den Staat um Steuergelder in Millionenhöhe betrügen. Da wäre der Begriff Steuerverbrecher doch wesentlich angemessener. Doch möglicherweise wird dieser Ausdruck in nächster Zeit in der Berichterstattung Eingang finden.

Bei den Strafen aus diesen Verfahren handelt es sich in der Regel auch nur um Lächerlichkeiten. Denn was sind schon einige Millionen an Nachzahlung, wenn man um wesentlich mehr Millionen betrogen hat! Das wäre dasselbe, wie wenn ich meinem "Zentrum für Eingliederung in Arbeit" Einnahmen in Höhe von 10.000 Euro verschweigen würde. Wenn das herausgefunden würde, könnte ich auch nicht sagen "Ich gebe Euch 2.000 Euro zurück und damit ist die Sache dann vergessen." Von mir würden nicht nur die hinterzogenen 10.000 Euro zurück gefordert werden, sondern ich müsste auch noch mit eine Klage wegen Sozialbetrugs rechnen.

Für erwischte reiche Steuerverbrecher (ich gestatte mir, bei dieser Ausdrucksweise zu bleiben) müssten nach meinem Dafürhalten die folgenden Strafen durchgesetzt werden:

1) Zurückzahlung der gesamten hinterzogenen Steuern zuzüglich Zinsen für den gesamten Zeitraum aus der privaten Kasse.

2) Eintrag ins Vorstrafenregister

3) Bei Managern automatisch per gesetzlicher Verankerung Wegfall aller Pensionen und Abfindungen.

4) Fünf Jahre (das habe ich schon sehr niedrig bemessen) Leben von Arbeitslosengeld 2. Das wäre für solche Millionenbetrüger sicherlich nicht schwierig, weil sie sehr hohe Vermögenswerte besitzen, die ihnen auf diese Sozialleistung angerechnet würden. Mit Sicherheit wären diese Werte so hoch, dass der Staat für die gesamte Dauer des Bezugs auf Zahlung von Leistungen verzichten könnte.

Es wird Zeit, dass die heutigen milden Steuerstrafen für reiche Steuerverbrecher drastisch angehoben und dann auch konsequent eingehalten werden.

1 Kommentar:

  1. Hallo lieber Gerhard!
    Ich stimme Dir vollkommen zu! Man könnte deine Vorschläge noch um einen Punkt erweitern: Entziehung der deutschen Staatsangehörigkeit! Steuerverbrecher wie Klaus Zumwinkel, die ihren Belegschaften Wasser prädigen und selbst Wein saufen haben die deutsche Staatsangehörigkeit nicht verdient! Ich hoffe wir sehen uns! Bis bald Dirk Schweitzer

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