Sonntag, 3. Februar 2008

Kölner Dom entführt

Soeben erreicht mich eine Eilmeldung der Presseagentur iwn ("schnell – zuverlässig – gut recherchiert"), dass kurz vor Mitternacht in einer Nacht- und Schneeaktion der Kölner Dom entführt worden sei. Die Entführer haben offensichtlich die Freude der Kölner am Karneval schamlos ausgenutzt.

Nach ersten iwn-Ermittlungen steht hinter dieser Entführung offensichtlich nicht die Terrorgruppe Kölner Dom für Alle, die sich verpflichtet hat, während der Karnevalstage ihre Aktionen zu unterbrechen.

Auch der 1. FC Köln scheidet aus, weil Vorstand, Spieler und Angehörige ebenso hellauf begeistert sind vom Dom und vom Karneval wie ihre Fans.

Äußerst merkwürdig an der ganzen Entführung ist die Tatsache, dass der Kölner Dom in der Zwischenzeit nur zweimal gesehen wurde – kurz hinter Wuppertal und wenige Kilometer vor dem Kamener Kreuz.

Bedauerlicherweise wurde vom Landesinnenministerium versäumt, den Dom zu verwanzen, um ihn für solche Fälle wieder auffindbar zu machen.

Diese Vorkommnisse lassen auf dunkle und einflussreiche Mächte schließen, die alle Mittel in ihren Händen haben, eine solche Entführung zu organisieren und durchzuführen.

Es sei – so iwn – nicht auszuschließen, dass der in Geldnöten steckende Vatikan dahinter steckt, der sich auf diesem Weg ein ansehnliches Lösegeld von Köln verspricht. Aber soviel Wirklichkeitsentrückung kann ich mir in diesen Kreisen auch wieder nicht vorstellen.

Aber vielleicht haben sich ja auch die Heinzelmännchen den Kölner Dom kurzfristig ausgeliehen, um ihn am Aschermittwoch den Kölnern im alten Glanz und spitzenmäßig renoviert wieder zurück zu geben.

Ja – ja: die Heinzelmännchen…..

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