Freitag, 25. Januar 2008

Trauer um ein Familienmitglied

Wenn ein Hund stirbt, der sein ganzes Leben in einer Familie verbracht hat, so ist das für den Rest der Familie, als sei einer von ihnen gestorben.

So war es heute für eine gute Bekannte, die ihre Lady nach fünfzehn gemeinsamen Jahren einschläfern lassen musste. Für die meisten Menschen sind Hunde "nur" Tiere, doch sind Tiere oft treuere Freunde als Menschen. Menschen sind vorsätzlich bösartig - Hunde nur, wenn sie von Menschen bösartig gemacht worden sind.

Am meisten in der Familie leidet der fünfzehnjährige Sohn, der gemeinsam mit Lady groß geworden und mit ihr gewachsen ist.

Die Tierärztin hat Lady im Beisein von Evi, Stefan, Reik (dem Sohn) und Sam (ihrem anderen Hund) eingeschläfert. So konnten sich alle noch von ihr verabschieden.

Es ist immer schwierig, wenn ein nahe stehender Mensch oder der eigene Hund stirbt. Doch ich denke, sein Tod ist leichter zu verarbeiten, wenn man sich von ihm noch verabschieden kann.

Lady wird mit Sicherheit einen festen und wohligen Platz in den Herzen ihrer Menschen behalten.

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