Donnerstag, 18. Oktober 2007

Verzweiflung und Mut

Innerhalb von zwei Tagen haben sich im Raum Wuppertal zwei Menschen das Leben genommen: Einer von ihnen hat sich vor einen Regionalexpress der Bahn geworfen und wurde sofort getötet. Der andere war offenbar auf einen Oberleitungsmast geklettert, hatte die Starkstromleitung berührt und fiel brennend neben die Gleise.

Zwei Selbstmorde, über die auf Grund der Örtlichkeit in der Presse berichtet wurde. Und es gibt viele Selbstmorde, die wir gar nicht wahrnehmen. Welch eine Verzweiflung muss in diesen Menschen gewachsen sein, dass sie sich vorsätzlich vom Leben verabschieden!?

Ich wünsche allen Verzweifelten – unabhängig davon, ob sie unter Hartz IV oder unter einer brutalen Militärjunta wie in Burma leiden und kämpfen müssen – ganz viel innere Kraft, Mut und Menschen, die sie vertrauensvoll und vertrauenswürdig begleiten und den gemeinsamen Kampf gegen Unterdrückung nicht scheuen.

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