Mittwoch, 17. Oktober 2007

Burma: Militärs verdienen am Tourismus

Eine der wichtigsten Einnahmequellen für die burmesische Militärjunta sind ihre Einnahmen aus dem staatlich überwachten Tourismus. Diese Einnahmen belaufen sich immerhin jährlich auf 100.000.000 Euro. Von diesen Geldern fließt der Großteil direkt auf private Konten der Militärs oder ihnen nahe stehender Geschäftsleute.

Damit die Touristen unverbaute idyllische Ausblicke genießen können, werden die burmesischen Menschen oft zwangsumgesiedelt. Die Aufräumarbeiten (an dieser Stelle ein zynischer Ausdruck in mehrfachem Sinn) werden von Zwangsarbeitern vorgenommen. Im Klartext sind das Sklaven.

Der Widerstand des burmesischen Volkes gegen die Militärjunta kann nur erfolgreich sein, wenn von außen massiver finanzieller, wirtschaftlicher und politischer Druck ausgeübt wird. Und das ist keine Einmischung in innere Angelegenheiten, denn Freiheit ist nicht national, sondern international und global.

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